Günther Förg (1952–2013) war ein bekannter deutscher Maler, Bildhauer und Fotokünstler, der in Füssen geboren wurde. Förg absolvierte 1979 sein Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München. Von 1992 bis 1999 lehrte er an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Seit 1999 hat Förg eine Professur an der Akademie der Bildenden Künste in München inne.

Die moderne Architektur hat einen wesentlichen Einfluss auf Förgs Werke. Sie steht in seinem fotografischen Werk oft Mittelpunkt, wie auf bekannten Fotografien der Bauhausarchitektur in Tel Aviv oder des IG-Farben-Hauses in Frankfurt am Main. Auch in seinen Gemälden lassen sich architektonische Einflüsse auch in erkennen.

In den 1990er Jahren entstehen viele seiner großformatigen Gitterbilder. Förg versteht es eine geometrische Rationalität der Form mit einer intuitiven Farbgebung, die es vermag Stimmungen zu erzeugen, zu vereinen und somit einen interessanten Dialog entstehen zu lassen.

Günther Förgs Werk wurde vielfach international ausgestellt, 1992 war er auf der documenta vertreten, 1996 erhielt er den Wolfgang-Hahn-Preis und seine Werke können in Sammlungen des Hamburger Bahnhofs in Berlin, des Kunstmuseums Bonn, des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt, der Galerie für zeitgenössische Kunst in Leipzig und vielen weiteren gefunden werden.














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28. April bis 21. Juli 2017